{"id":11050,"date":"2017-09-04T18:41:44","date_gmt":"2017-09-04T18:41:44","guid":{"rendered":"http:\/\/cytologystuff1.wpengine.com\/gyn-atlas-table-of-contents\/glandular-cells\/"},"modified":"2017-11-15T09:45:52","modified_gmt":"2017-11-15T09:45:52","slug":"glandular-cells","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/gyn-atlas-table-of-contents\/glandular-cells\/","title":{"rendered":"EPITHELZELLATYPIEN"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row 0=&#8221;&#8221;][vc_column 0=&#8221;&#8221; offset=&#8221;vc_hidden-lg vc_hidden-md&#8221;][vc_raw_html 0=&#8221;&#8221;]PGNlbnRlcj48YSBjbGFzcz0ic2hpZnRuYXYtdG9nZ2xlIHNoaWZ0bmF2LXRvZ2dsZS1idXR0b24iIGRhdGEtc2hpZnRuYXYtdGFyZ2V0PSJzaGlmdG5hdi1tYWluIj48aSBjbGFzcz0iZmEgZmEtYmFycyI+PC9pPiBUYWJsZSBvZiBDb250ZW50cyA8L2E+PC9jZW50ZXI+[\/vc_raw_html][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;EPITHELZELLATYPIEN&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243;][vc_column_text] <\/p>\n<p class=\"subhead\">EPITHELZELLATYPIEN:<\/p>\n<p>         <strong>DR\u00dcSENZELLEN<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl aus einer Laienperspektive heraus das Hauptziel des Pap-Tests die Entdeckung von Vorstufen des Zervixkarzinoms ist, sind sich Zytologen der M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen, welche glandul\u00e4re Zellen im Zervixabstrich darstellen, wohl bewusst. Dies ist in den letzten Jahren besonders klar geworden als die Limitationen des Pap-Tests als Methode zur Entdeckung glandul\u00e4rer L\u00e4sionen der Zervix offensichtlich wurden. Zahlreiche Studien haben die geringe Sensitivit\u00e4t des Pap-Tests f\u00fcr den Nachweis des Adenokarzinoms beschrieben. <\/p>\n<p>Die Sensitivit\u00e4t des Pap-Tests , bez\u00fcglich echter glandul\u00e4rer Neoplasien, ist geringer als jene f\u00fcr plattenepitheliale L\u00e4sionen. Dies liegt u. a. daran, dass glandul\u00e4re L\u00e4sionen im Zervikalkanal entstehen, wo sie einem Abstrich schwer zug\u00e4nglich sein k\u00f6nnen. (s. u. Literatur). Die Spezifit\u00e4t des zytologischen Nachweises glandul\u00e4rer Atypien stellt ebenfalls ein Problem dar in Anbetracht dessen, wie ausgesprochen h\u00e4ufig der Diagnose \u201eAtypische Dr\u00fcsenzellen (NOS)\u201c ein Histologiebefund einer nicht dr\u00fcsigen, sondern plattenepithelialen L\u00e4sion, oder ein reaktiver Prozess im follow-up folgt. Diesen Schwierigkeiten liegen verschiedene Faktoren zugrunde. Die Entnahmetechnik kann an Dr\u00fcsenzellverb\u00e4nden Artefakte verursachen, welche ihre Identifizierung und Einstufung erschweren. Die Abstrichtechnik, Lufttrocknung oder die Abrundung von Zellen in Fl\u00fcssigkeit, all dies beeintr\u00e4chtigt die Morphologie. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Dr\u00fcsenzellen in Pap-Abstrichen verschiedener Herkunft sein: aus der Endozervix, dem unteren Uterinsegment, dem Endometrium oder aus anderen Geweben der M\u00fcllerschen G\u00e4nge. Diese Vielfalt stellt zusammen mit der relativen Seltenheit glandul\u00e4rer L\u00e4sionen eine Herausforderung f\u00fcr den Zytologen dar. <\/p>\n<p style=\"padding-left:7px\"><a href=\"javascript:void(0)\"  style=\"width:350px;display:block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/images\/button27h.gif\" id=\"selfAssessImg\" width=\"350\" height=\"40\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n  <a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0098.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\" name=\"pap\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0098.jpg\" alt=\"Image 1\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t<strong>Konventioneller Pap-Abstrich<\/strong><br \/>\nAdenokarzinom\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Konventioneller Pap-Abstrich<\/strong><br \/>\nAdenokarzinom\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0102.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0102.jpg\" alt=\"Image 2\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t<strong>ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test<\/strong><br \/>\nAdenokarzinom\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test<\/strong><br \/>\nAdenokarzinom<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0103.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0103.jpg\" alt=\"Image 3\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nPapill\u00e4r-ser\u00f6ses Endometriumkarzinom\t<br \/>\nGleiche Patientin, gesplittetes Zellmaterial<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nPapill\u00e4r-ser\u00f6ses Endometriumkarzinom\t<br \/>\nGleiche Patientin, gesplittetes Zellmaterial\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p><a name=\"cells\"><\/a><\/p>\n<h2 class=\"subhead\">Endometriumzellen: Sonstiges <\/h2>\n<p>Nach dem Bethesda-System 2001 sollte das Vorkommen von Endometriumzellen bei einer Frau ab 40 Jahren, selbst wenn sie benigne erscheinen, erw\u00e4hnt werden, da man annimmt, dass diese Frauen ein h\u00f6heres Risiko haben, eine endometriale L\u00e4sion zu haben oder zu entwickeln. Das Kapitel \u201eUnauff\u00e4llige Befunde\u201c zeigt normale endometriale Dr\u00fcsen- und Stromazellen. <\/p>\n<p><a name=\"nos\"><\/a><\/p>\n<h2 class=\"subhead\">Abnorme Dr\u00fcsenzellen (NOS) <\/h2>\n<p><em>Joyce E. Johnson, MD<\/em><br \/>\nDie Kategorie \u201eauff\u00e4llige Dr\u00fcsenzellen (NOS)\u201c umfasst Dr\u00fcsenzellen, die eine Kernvergr\u00f6\u00dferung, Kerndr\u00e4ngeln, leichte Hyperchromasie und m\u00f6glicherweise Chromozentren\/Nukleoli und\/oder Abnormalit\u00e4ten der Gewebsarchitektur aufweisen, welche sie von ihren normalen Pendants unterscheidet. Diese Ver\u00e4nderungen sind jedoch nicht ausreichend, um eine zweifelsfreie Diagnose eines Adenokarzinoms zu erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Die Leitlinien des Bethesda-Systems empfehlen, dass nach M\u00f6glichkeit, bei der Beurteilung abnormer Dr\u00fcsenzellen, eine Spezifizierung vorgenommen werden sollte um anzugeben, ob die Zellen endometrialen oder endozervikalen Ursprungs sind. Durch die Probenentnahme mit dem ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup>Pap Test, k\u00f6nnen diese Unterscheidungskriterien verbessert und die Beurteilung, ob Atypien vorhanden sind oder nicht, erleichtert werden. Hier werden durch die rasche Fixierung des Materials von der Zervix die Lufttrocknungsartefakte eliminiert, die sonst bei Vorliegen abnormer Dr\u00fcsenzellen eine qualifizierte Diagnose behindern. Verschiedene Labors haben nach Einf\u00fchrung des ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Tests, eine verminderte Rate abnormer Dr\u00fcsenzellen (NOS), bei einer zugleich h\u00f6heren Rate abnormer histologischer Befunde berichtet. (S. Literatur 1, 5, und 6 ) Dies ist das Ergebnis der korrekten Einstufung einiger F\u00e4lle abnormer Dr\u00fcsenzellen (NOS) als HSIL, glandul\u00e4re Neoplasie und\/oder reaktive Endozervikalzellen.<\/p>\n<p>Normale Endozervikal- und Endometriumzellen sind in einer ThinPrep\u00ae-Pr\u00e4paration gut erhalten und bewahren ihre klassischen morphologischen Charakteristika wie im Kapitel \u201eUnauff\u00e4llige Befunde\u201c und \u201eMaligne Befunde\u201c beschrieben. Das fl\u00fcssigkeitsbasierte Fixierungsverfahren kann ebenfalls bei der korrekten Einstufung anderer Entit\u00e4ten hilfreich sein, wie einer tubaren Metaplasie, Zellen des unteren Uterinsegments, Adenocarcinoma in situ (AIS) oder plattenepithelialer L\u00e4sionen mit Dr\u00fcsenbeteiligung hilfreich sein. Die Abstrichtechnik des konventionellen Pap-Abstrichs kann heftig und zellzerst\u00f6rend sein. Damit wird der Nachweis von Zilien schwierig. Das Aussp\u00fclverfahren und die behutsame Zellentnahme und \u2013transfertechnik des ThinPrep\u00ae Pap Tests verbessern die Erhaltung und letztlich die Darstellung der fragilen Zilien, wodurch die Diagnose einer tubaren Metaplasie erm\u00f6glich wird.<\/p>\n<h2 class=\"subhead\">Auff\u00e4llige Endometriumzellen (NOS) <\/h2>\n<p>Praktische Erfahrungen und Biopsiekorrelationsstudien mit dem ThinPrep\u00ae Pap Test haben gezeigt, dass in den F\u00e4llen, die Endometriumzellen der Kategorie \u201eatypical NOS\u201c enthalten, diese histologisch meist einer Endometriumhyperplasie oder proliferierendem Endometrium bei peri- und postmenopausalen Frauen entsprechen. Diese Entit\u00e4ten k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden zytologisch nicht von benignen, atypischen oder neoplastischen Prozessen zu unterscheiden sein. Die Endometriumzellen k\u00f6nnen zytologisch blande erscheinen, aber aufgrund des erh\u00f6hten Risikos durch das Alter und den Menopausenstatus der Patientin m\u00fcssen solche Zellen erw\u00e4hnt und in einen klinischen Kontext gestellt werden. Andererseits k\u00f6nnen die Zellen auch Atypien jenseits des f\u00fcr das Alter und die Anamnese der Patientin normalen Bereichs zeigen, jedoch die Diagnose eines Adenokarzinoms nicht in Betracht kommt. Der Pap-Test hat sich nicht als verl\u00e4ssliches Screeningverfahren f\u00fcr die Entdeckung endometrialer Neoplasien erwiesen. Dies unterst\u00fctzt eine konservative Bewertung der diagnostischen Wertigkeit von Endometriumzellen.<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eabnorme Endometriumzellen (NOS)\u201c wird meist verwendet, wenn Endometriumzellen bei einer peri- oder postmenopausalen Frau ohne Hormonersatztherapie vorhanden sind. Diese Endometriumzellen k\u00f6nnen zytologisch benigne erscheinen oder auff\u00e4llige Merkmale wie Zellvergr\u00f6\u00dferung, reichlicheres Zytoplasma, Kernvergr\u00f6\u00dferung und \u2013abrundung, prominente Nukleoli und multiple diskrete zytoplasmatische Vakuolen aufweisen. Zellgruppen behalten typischerweise eine dreidimensionale Konfiguration bei, aber die Verb\u00e4nde k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfer als normalerweise sein und bogenf\u00f6rmige Randkonturen besitzen. Einzelne Endometriumzellen k\u00f6nnen ebenfalls vorkommen. Immer, wenn bei einer Frau ab 40 Jahren Endometriumzellen auftreten, sollte dies dokumentiert werden. Falls diese Endometriumzellen auff\u00e4llig erscheinen, k\u00f6nnen sie, wenn sie nicht eindeutig maligne wirken, in der Gruppe \u201eabnorme Endometriumzellen (NOS)\u201c eingeordnet werden.<\/p>\n<p><strong>Kriterien f\u00fcr die Diagnose \u201eabnorme Endometriumzellen (NOS)\u201c:<\/strong> <\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0104.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\" name=\"asc\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0104.jpg\" alt=\"Image 4\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, perimenopausal) Neben einzeln liegenden reifen Plattenepithelzellen findet sich ein kleiner, dreidimensionaler Dr\u00fcsenzellverband. Das Zytoplasma weist multiple, gut erkennbare Vakuolen auf. Die Zellen haben sich abgerundet und die Kerne sind rund bis oval mit klarem Chromatinmuster.<br \/>\n<br \/>\n40x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Benignes proliferierendes Endometrium\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnxLongCell\">\n        \t<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, perimenopausal) Neben einzeln liegenden reifen Plattenepithelzellen findet sich ein kleiner, dreidimensionaler Dr\u00fcsenzellverband. Das Zytoplasma weist multiple, gut erkennbare Vakuolen auf. Die Zellen haben sich abgerundet und die Kerne sind rund bis oval mit klarem Chromatinmuster.<br \/>\n<br \/>\n40x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> -Benignes proliferierendes Endometrium<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0105.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0105.jpg\" alt=\"Image 5\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, letzte Periode unbekannt). Abgebildet ist ein lockerer Verband aus Zellen mit erh\u00f6hter Kern-Plasma-Relation, unregelm\u00e4\u00dfigen Kernmembranen und grobem, etwas aufgehelltem Chromatin.<br \/>\n<br \/>\n60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> -Benignes proliferierendes Endometrium\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnxLongCell\">\n        \t<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, letzte Periode unbekannt). Abgebildet ist ein lockerer Verband aus Zellen mit erh\u00f6hter Kern-Plasma-Relation, unregelm\u00e4\u00dfigen Kernmembranen und grobem, etwas aufgehelltem Chromatin.<br \/>\n<br \/>60x\t<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Benignes proliferierendes Endometrium\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0106.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0106.jpg\" alt=\"Image 6\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, letzte Periode unbekannt) Es ist ein lockerer, dreidimensionaler Verband aus Dr\u00fcsenzellen zu sehen, mit vergr\u00f6\u00dferten, runden bis ovalen Kernen, glatten Kernmembranen und aufgehelltem Chromatin.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Benignes proliferierendes Endometrium\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Abnorme Endometriumzellen (NOS)<\/strong><br \/>\n(51-j\u00e4hrige Patientin, letzte Periode unbekannt) Es ist ein lockerer, dreidimensionaler Verband aus Dr\u00fcsenzellen zu sehen, mit vergr\u00f6\u00dferten, runden bis ovalen Kernen, glatten Kernmembranen und aufgehelltem Chromatin.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Benignes proliferierendes Endometrium\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p><a name=\"atypical\"><\/a><\/p>\n<h2 class=\"subhead\">Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<br \/>\n<\/h2>\n<p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Begriff \u201eAuff\u00e4llige Endozervikalzellen (NOS)\u201c am h\u00e4ufigsten verwendet wird, wenn die Morphologie eines konventionellen Pap-Abstrichs durch Lufttrocknungsartefakte, Zell\u00fcberlagerung und Ausstrichartefakte beeintr\u00e4chtigt ist. Der ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test minimiert diese limitierenden Faktoren und erlaubt so dem Zytologen, Endozervikalzellen besser zu sehen und zu bewerten. Ohne Lufttrocknung erscheinen die Kerne nicht l\u00e4nger \u00fcber ihre normale Gr\u00f6\u00dfe \u201eaufgeblasen\u201c, was eine bessere Beurteilung ihrer Kern-Plasma-Relation, ihres Chromatinmuster und anderer Kernmerkmale, und damit eine klarere Unterscheidung von normal und abnorm erlaubt. <\/p>\n<p>In normalen Endozervikalzellen findet man gew\u00f6hnlich Nukleoli, als Ausdruck einer permanenten Zellaktivit\u00e4t. Im Ruhezustand sind diese Nukleoli klein, regelm\u00e4\u00dfig und oft multipel. Wenn Endozervikalzellen stimuliert werden oder sich regenerieren, k\u00f6nnen sie einige atypische Merkmale annehmen, aber nicht in einem Ausma\u00df, welches die Diagnose \u201eabnorme Endozervikalzellen mit dringendem Verdacht auf Neoplasie\u201c unterst\u00fctzen w\u00fcrde. F\u00e4lle mit abnormer Regeneration k\u00f6nnen als \u201eabnorme Endozervikalzellen (NOS)\u201c bewertet werden. Wie bereits erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen zahlreiche prominente Nukleoli vorhanden sein, was Zytologen die Diagnose \u201eabnorme Endozervikalzellen (NOS)\u201c nahe legt. Wie bei allen Diagnosen m\u00fcssen ausreichende Kriterien vorhanden sein, um die Diagnose einer Atypie zu stellen, die Anwesenheit von Nukleoli alleine ist daf\u00fcr nicht ausreichend. Weitere nukle\u00e4re Auff\u00e4lligkeiten und eine St\u00f6rung der \u201enormalen\u201c Gewebearchitektur sind notwendig.<\/p>\n<p><strong>Kriterien f\u00fcr die Diagnose \u201eAbnorme Endozervikalzellen (NOS)\u201c:<\/strong><\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0107.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0107.jpg\" alt=\"Image 7\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n     <strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nAbgebildet ist ein \u201eSheet\u201c von Endozervikalzellen mit leicht gest\u00f6rter Architektur, leichter Dreidimensionalit\u00e4t der Gruppe, reichlichem Zytoplasma, gleichm\u00e4\u00dfigem, blandem Chromatin und prominenten Nukleoli in jedem Kern. Die Diagnose einer Atypie kann durch die Dreidimensionalit\u00e4t der Gruppe und die leicht gest\u00f6rte Architektur nahe gelegt werden.<br \/>\n<br \/>60X<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Entz\u00fcndliche Atypie\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nAbgebildet ist ein \u201eSheet\u201c von Endozervikalzellen mit leicht gest\u00f6rter Architektur, leichter Dreidimensionalit\u00e4t der Gruppe, reichlichem Zytoplasma, gleichm\u00e4\u00dfigem, blandem Chromatin und prominenten Nukleoli in jedem Kern. Die Diagnose einer Atypie kann durch die Dreidimensionalit\u00e4t der Gruppe und die leicht gest\u00f6rte Architektur nahe gelegt werden.<br \/>\n<br \/>60X<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Entz\u00fcndliche Atypie\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0108.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0108.jpg\" alt=\"Image 8\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n       <strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nDas Pr\u00e4parat enth\u00e4lt einen abgerundeten (dreidimensionalen) Verband endozervikaler Zellen mit diskreter St\u00f6rung der Gewebearchitektur. Die Kerne sind alle \u00e4hnlich in der Gr\u00f6\u00dfe und die Kernmembranen sind glatt bis leicht unregelm\u00e4\u00dfig.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Chronische Entz\u00fcndung\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nDas Pr\u00e4parat enth\u00e4lt einen abgerundeten (dreidimensionalen) Verband endozervikaler Zellen mit diskreter St\u00f6rung der Gewebearchitektur. Die Kerne sind alle \u00e4hnlich in der Gr\u00f6\u00dfe und die Kernmembranen sind glatt bis leicht unregelm\u00e4\u00dfig.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Chronische Entz\u00fcndung\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0109.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0109.jpg\" alt=\"Image 9\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n <strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nEin lockerer Verband endozervikaler Zellen weist einen offensichtlichen Verlust der Polarit\u00e4t auf. Die Kerne sind rund bis oval mit leichten Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten der Kernmembran und leichtem Kerndr\u00e4ngeln. Das Chromatin ist granul\u00e4r aber regelm\u00e4\u00dfig verteilt, prominente Nukleoli fallen auf.<br \/>\n<br \/> 60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Chronische Entz\u00fcndung\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Abnorme Endozervikalzellen (NOS)<\/strong><br \/>\nEin lockerer Verband endozervikaler Zellen weist einen offensichtlichen Verlust der Polarit\u00e4t auf. Die Kerne sind rund bis oval mit leichten Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten der Kernmembran und leichtem Kerndr\u00e4ngeln. Das Chromatin ist granul\u00e4r aber regelm\u00e4\u00dfig verteilt, prominente Nukleoli fallen auf.<br \/>\n<br \/>60x <br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; Chronische Entz\u00fcndung\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p><strong>Atypische Endozervikalzellen mit dringendem Verdacht auf eine Neoplasie<\/strong><br \/>\nDiese diagnostische Kategorie liegt zwischen \u201eAbnorme Endozervikalzellen (NOS)\u201c und der definitiven Diagnose eines Adenocarcinoma in situ (AIS) und kann sehr gut \u00dcberschneidungen mit einem hochdifferenzierten Adenokarzinom der Zervix haben. (keine Abbildungen) <\/p>\n<p><strong>Adenocarcinoma in situ (AIS) <\/strong><br \/>\nDie Zellen eines Adenocarcinoma in situ kommen auf ThinPrep\u00ae-Pr\u00e4paraten gut zur Darstellung und die ZytoassistentIn wird h\u00e4ufig schon beim Screenen mit geringer Vergr\u00f6\u00dferung auf diese m\u00f6gliche Diagnose aufmerksam werden. Wenn die L\u00e4sion ad\u00e4quat abgestrichen wurde, enth\u00e4lt der Abstrich \u201edunkle\u201c Zellverb\u00e4nde von variabler Gr\u00f6\u00dfe mit hyperchromatischen Kernen und wenig Zytoplasma.Diese Verb\u00e4nde sind oft gr\u00f6\u00dfer, als es f\u00fcr normale Endozervikalzellen typisch ist. Dies deutet auf ein abnormes Wachstumsmuster und eine Aufl\u00f6sung des Zellzusammenhaltes innerhalb des Epithelgewebes hin. Eine solche Pr\u00e4sentation macht einen genaueren Blick auf diese Zellverb\u00e4nde notwendig. <\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0088.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0088.jpg\" alt=\"Image 10\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n        <strong>Adenocarcinoma in situ<\/strong><br \/>\nUnterschiedlich gro\u00dfe, dichte, hyperchromatische Zellverb\u00e4nde, die in der \u00dcbersichtsvergr\u00f6\u00dferung auffallen, machen eine genauere Beurteilung n\u00f6tig.<br \/>\n20x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Adenocarcinoma in situ<\/strong><br \/>\nUnterschiedlich gro\u00dfe, dichte, hyperchromatische Zellverb\u00e4nde, die in der \u00dcbersichtsvergr\u00f6\u00dferung auffallen, machen eine genauere Beurteilung n\u00f6tig.<br \/>\n20x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p>Bei starker Vergr\u00f6\u00dferung k\u00f6nnen diese Zellverb\u00e4nde\/Sheets, atypische zytologische Merkmale und eine atypische Gewebearchitektur aufweisen. Dazu geh\u00f6ren: Zelldr\u00e4ngeln, Schichtenbildung, Rosettenbildung, Feathering, Hyperchromasie, variable Nukleoli und Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten der Kernmembran. Das best\u00e4ndigste und auffallendste Merkmal ist das Zelldr\u00e4ngeln, wodurch die Kerne elongiert werden und wegen der hohen Zellteilungsrate gegeneinander &#8220;dr\u00fccken&#8221;. Dies f\u00fchrt auch zur Stratifizierung der Kerne. Die Kerne k\u00f6nnen oft in allen Ebenen des Gewebefragments gesehen werden. Feathering kommt ebenfalls vor, es kann allerdings diskreter sein als im konventionellen Pap-Abstrich, wo es durch das Ausstreichen der Zellen \u00fcberbetont wird. Beim ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test sind Zellentnahme und \u2013transfer viel schonender. Feathering ist eine Folge der Aufl\u00f6sung des Gewebeverbandes und erscheint im ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test als Ausziehung des Zytoplasmas und der Kerne, welche aus dem Gewebefragment herausfallen. Da Zellen auch unter benignen Bedingungen so aussehen k\u00f6nnen, als ob sie sich vom zugeh\u00f6rigen Gewebsfragment trennten, sollte dieses Kriterium nicht alleine verwendet werden. Zur Diagnose eines AIS sind die entsprechenden Kernmerkmale erforderlich.<\/p>\n<p><a name=\"assess\"><\/a><strong>Kriterien f\u00fcr die Diagnose eines AIS: <\/strong><\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0089.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0089.jpg\" alt=\"Image 11\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t    <strong>AIS<\/strong><br \/>\nEin Streifen von Endozervikalzellen mit deutlichem Kerndr\u00e4ngeln.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>AIS<\/strong><br \/>\nEin Streifen von Endozervikalzellen mit deutlichem Kerndr\u00e4ngeln.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0090.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0090.jpg\" alt=\"Image 12\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t    <strong>AIS<\/strong><br \/>\nEndozervikalzellen in einer Pseudorosettenformation, welche \u201eFeathering\u201c und eine Kernelongation aufgrund des Kerndr\u00e4ngelns aufweisen.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS<br \/>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>AIS<\/strong><br \/>\nEndozervikalzellen in einer Pseudorosettenformation, welche \u201eFeathering\u201c und eine Kernelongation aufgrund des Kerndr\u00e4ngelns aufweisen.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS<br \/>\n\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0091.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0091.jpg\" alt=\"Image 13\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n\t   <strong>AIS<\/strong><br \/>\nEin Streifen endozervikaler Zellen mit Pseudostratifikation und feinvakuolisiertem Zytoplasma mit undeutlichen Zellgrenzen. Die Gewebearchitektur ist unterbrochen, obwohl die Zellen noch versuchen, eine dr\u00fcsige Konfiguration beizubehalten. Beachten Sie die erh\u00f6hte Kern-Plasma-Relation und die variable auftretenden von Nukleoli.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>AIS<\/strong><br \/>\nEin Streifen endozervikaler Zellen mit Pseudostratifikation und feinvakuolisiertem Zytoplasma mit undeutlichen Zellgrenzen. Die Gewebearchitektur ist unterbrochen, obwohl die Zellen noch versuchen, eine dr\u00fcsige Konfiguration beizubehalten. Beachten Sie die erh\u00f6hte Kern-Plasma-Relation und die variable auftretenden von Nukleoli.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS<br \/>\n\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0092.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0092.jpg\" alt=\"Image 14\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n     <strong>  AIS<\/strong><br \/>\nEine hohe Kern-Plasma-Relation ist offensichtlich bei Kernen, welche mindestens 2\/3 des Zytoplasmas einnehmen. Das Chromatin ist grob, aber gleichm\u00e4\u00dfig verteilt und Mikronukleoli kommen vor.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n     <strong>  AIS<\/strong><br \/>\nEine hohe Kern-Plasma-Relation ist offensichtlich bei Kernen, welche mindestens 2\/3 des Zytoplasmas einnehmen. Das Chromatin ist grob, aber gleichm\u00e4\u00dfig verteilt und Mikronukleoli kommen vor.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0093.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0093.jpg\" alt=\"Image 15\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n       <strong> AIS<\/strong><br \/>\nEine Kernelongation ist in dieser Gruppe auff\u00e4lliger Endozervikalzellen klar zu erkennen. Ebenso beobachtet man einen Verlust der Kernpolarit\u00e4t, einen Verlust der normalen Architektur, Kerndr\u00e4ngeln und \u201eMolding\u201c der Kerne. Beachten Sie bitte das Abflachen der Kernmembranen, wo sie gegeneinander dr\u00fccken (ein Zeichen von echtem Kerndr\u00e4ngeln).<br \/>\n<br \/>60x<br \/> <br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n       <strong> AIS<\/strong><br \/>\nEine Kernelongation ist in dieser Gruppe auff\u00e4lliger Endozervikalzellen klar zu erkennen. Ebenso beobachtet man einen Verlust der Kernpolarit\u00e4t, einen Verlust der normalen Architektur, Kerndr\u00e4ngeln und \u201eMolding\u201c der Kerne. Beachten Sie bitte das Abflachen der Kernmembranen, wo sie gegeneinander dr\u00fccken (ein Zeichen von echtem Kerndr\u00e4ngeln).<br \/>\n<br \/>60x<br \/> <br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0094.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0094.jpg\" alt=\"Image 16\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n       <strong> AIS<\/strong><br \/>\nDie Kernmembranen k\u00f6nnen glatt bis betont unregelm\u00e4\u00dfig sein. Dieses Bild zeigt Kernmembranen die verdickt und m\u00e4\u00dfig irregul\u00e4r sind. Das Chromatin ist grob und die Nukleoli sind prominent.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n       <strong> AIS<\/strong><br \/>\nDie Kernmembranen k\u00f6nnen glatt bis betont unregelm\u00e4\u00dfig sein. Dieses Bild zeigt Kernmembranen die verdickt und m\u00e4\u00dfig irregul\u00e4r sind. Das Chromatin ist grob und die Nukleoli sind prominent.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0095.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0095.jpg\" alt=\"Image 17\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n                <strong>AIS<\/strong><br \/>\nDie Nukleoli k\u00f6nnen diskret bis prominent sein. Auf diesem Bild sind die Nukleoli prominent und zeigen sich in der Mehrzahl der Kerne. Die schnelle Fixierung erlaubt den Nachweis von Nukleoli als ein weiteres wichtiges Kriterium f\u00fcr die Diagnose eines AIS.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong> &#8211; AIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>AIS<\/strong><br \/>\nDie Nukleoli k\u00f6nnen diskret bis prominent sein. Auf diesem Bild sind die Nukleoli prominent und zeigen sich in der Mehrzahl der Kerne. Die schnelle Fixierung erlaubt den Nachweis von Nukleoli als ein weiteres wichtiges Kriterium f\u00fcr die Diagnose eines AIS.<br \/>\n<br \/>60x<br \/>\n<strong>Biopsie<\/strong><br \/>\nAIS\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p class=\"subhead\" align=\"center\">Zusammenfassung der Kriterien f\u00fcr abnorme Dr\u00fcsenzellen: <\/p>\n<table class=\"chart\">\n<tbody>\n<tr class=\"chart\">\n<td width=\"152\"><\/td>\n<td width=\"136\" class=\"heading\">ABNORME ENDOMETRIUM- ZELLEN (NOS)\t<\/td>\n<td width=\"136\" class=\"heading\">ABNORME ENDOZERVIKAL- ZELLEN (NOS)\t<\/td>\n<td width=\"136\" class=\"heading\">ENDOZERVIKALES ADENO- CARCINOMA IN SITU\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Zelltyp<\/td>\n<td class=\"chart\">Endometrial<\/td>\n<td class=\"chart\">Endozervikal<\/td>\n<td class=\"chart\">Endozervikal<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"chart\">\n<td class=\"chart\">Erscheinungsbild des Gewebes\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Dreidimensional; lockere Verb\u00e4nde; Einzelzellen\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Flache Sheets; gut organisiert; \u201eFischzugartige\u201c Lagerung\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Zellstreifen; Rosettenbildung; Feathering; \u00dcberlagerung; Schichtung\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Zytoplasma<\/td>\n<td class=\"chart\">Reichlicher als in benignen Zellen; fein vakuolisiert mit multiplen distinkten Vakuolen\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Reichlich; \u201eGewebekultur\u201c- Erscheinungsbild\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Sp\u00e4rlich; fein vakuolisiert; undeutliche Zellgrenzen\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"chart\">\n<td class=\"chart\">Kern-Plasma-Relation<\/td>\n<td class=\"chart\">Hoch\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Niedrig  <\/td>\n<td class=\"chart\">Hoch; Kern nimmt 2\/3 des Zytoplasmas ein\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Kern<\/td>\n<td class=\"chart\">Oval bis rund\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Oval bis rund\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Oval bis l\u00e4nglich\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"chart\">\n<td class=\"chart\">Kernmembran<\/td>\n<td class=\"chart\">Unregelm\u00e4\u00dfig bis glatt\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Glatt; leichte Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten m\u00f6glich; eventuell leicht verdickt\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Glatt bis deutlich irregul\u00e4r; gekerbt; verdickt\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Chromatin<\/td>\n<td class=\"chart\">Grob mit Chromatin- aufhellung; kann von Kern zu Kern variieren; hyperchromatisch\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Granul\u00e4r; gleichm\u00e4\u00dfig verteilt; einheitlich hypochromatisch\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Grob- bis feingranul\u00e4r; gleichm\u00e4\u00dfig verteilt; hyperchromatisch\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"chart\">\n<td class=\"chart\">Nukleoli<\/td>\n<td class=\"chart\">Fehlend oder einzelne kleine Nukleoli\t<\/td>\n<td class=\"chart\">In jedem Kern; einzeln bis multipel; klein bis m\u00e4\u00dfig\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Undeutlich bis prominent; variabel vorhanden\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\n<strong>LOOK-ALIKES<\/strong><br \/>\nDie, beim konventionellen Pap-Tests h\u00e4ufiger auftretenden, differentialdiagnostischen Schwierigkeiten, werden beim ThinPrep-PapTest leichter identifiziert und stellen ein geringeres diagnostisches Problem dar. Aufgrund der schnellen Fixierung und der behutsamen Verfahren zum Zelltransfer k\u00f6nnen Entit\u00e4ten wie tubare Metaplasie, Zellen des unteren Uterinsegments und Regeneration eindeutiger erkannt werden. <\/p>\n<table class=\"chart\">\n<tbody>\n<tr class=\"chart\">\n<td width=\"152\"><\/td>\n<td width=\"136\" class=\"heading\">\tENDOZER- VIKALE REGENERATION<\/td>\n<td width=\"88\" class=\"heading\">TUBARE METAPLASIE\t<\/td>\n<td width=\"88\" class=\"heading\">UNTERES UTERISEGMENT\t<\/td>\n<td width=\"88\" class=\"heading\">AUFF\u00c4LLIGE ENDOZERVIX- ZELLEN, DRINGENDER VERDACHT AUF NEOLPASIE ODER AIS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Zelltyp<\/td>\n<td class=\"chart\">Endozervikalzellen<\/td>\n<td class=\"chart\">Kleine kuboide Dr\u00fcsenzellen\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Endozervikalzellen<\/td>\n<td class=\"chart\">Endozervikalzellen<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"chart\">\n<td class=\"chart\">Verbandsstruktur<\/td>\n<td class=\"chart\">Flach, lockere Sheets\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Gedr\u00e4ngte Honigwaben- struktur\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Honigwabenstruktur mit \u00fcberlappenden Kernen, h\u00e4ufig in gro\u00dfen sheets\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Gewebestreifen mit Kerndr\u00e4ngeln, Stratifizierung und Feathering\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"chart\">Besonderes Kennzeichen<\/td>\n<td class=\"chart\">\u201eFischzugartige\u201c Verbandsstruktur; niedrige Kern-Plasma- Relation; prominente Nukleoli\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Terminal- platten und Zilien\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Sehr kleine Zellen mit sp\u00e4rlichem Zytoplasma und unimorphem Erscheinungsbild\t<\/td>\n<td class=\"chart\">Kerndr\u00e4ngeln, Stratifizierung, keine Zilien oder Terminalplatte sichtbar\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0096.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0096.jpg\" alt=\"Image 18\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n<strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nRegeneration<br \/>\nBeachten Sie bitte die geringe Dicke dieses Sheets aus Regenerationsepithel. Alle Kerne liegen in der gleichen Ebene und weisen kein Kerndr\u00e4ngeln auf, welches f\u00fcr das AIS charakteristisch ist. Die Kerne sind gleich weit voneinander entfernt und eher rund bis oval als elongiert.<br \/>\n40x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nRegeneration<br \/>\nBeachten Sie bitte die geringe Dicke dieses Sheets aus Regenerationsepithel. Alle Kerne liegen in der gleichen Ebene und weisen kein Kerndr\u00e4ngeln auf, welches f\u00fcr das AIS charakteristisch ist. Die Kerne sind gleich weit voneinander entfernt und eher rund bis oval als elongiert.<br \/>\n40x\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0097.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0097.jpg\" alt=\"Image 19\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n<strong>Look-Alike<\/strong> &#8211; Tubare Metaplasie<br \/>\nEine tubare Metaplasie kann einem AIS sehr \u00e4hnlich sehen. Jedoch sind bei genauerer Betrachtung, die Abnormit\u00e4ten wie: Kerndr\u00e4ngeln, Kernelongation, unregelm\u00e4\u00dfige Kernmembranen und abnorme Gewebefragmente weniger ausgepr\u00e4gt. Der Nachweis von Zilien und\/oder Terminalplatten best\u00e4tigt die Benignit\u00e4t<br \/>\n60X\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nTubare Metaplasie<br \/>\nEine tubare Metaplasie kann einem AIS sehr \u00e4hnlich sehen. Jedoch sind bei genauerer Betrachtung, die Abnormit\u00e4ten wie: Kerndr\u00e4ngeln, Kernelongation, unregelm\u00e4\u00dfige Kernmembranen und abnorme Gewebefragmente weniger ausgepr\u00e4gt. Der Nachweis von Zilien und\/oder Terminalplatten best\u00e4tigt die Benignit\u00e4t<br \/>\n60X\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0099.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0099.jpg\" alt=\"Image 20\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n        <strong>Look-Alike<\/strong> &#8211; Unteres Uterinsegment.<br \/>\nDieses Gewebsfragment des unteren Uterinsegments besteht aus kleinen, kubischen Zellen mit gleichf\u00f6rmigen Kernen and blandem Chromatin. Bei geringer Vergr\u00f6\u00dferung erscheinen die Zellen dicht gedr\u00e4ngt; bei genauerer Betrachtung sind sie nur dicht aneinander liegend. Die Koh\u00e4sion und Gleichf\u00f6rmigkeit solcher Fragmente, bei geringer Vergr\u00f6\u00dferung, sind die Schl\u00fcssel zur Diagnose. Eine Stromakomponente ist \u00fcblicherweise ebenfalls vorhanden und hilft bei der Diagnose<br \/>\n20x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nUnteres Uterinsegment<br \/>\nDieses Gewebsfragment des unteren Uterinsegments besteht aus kleinen, kubischen Zellen mit gleichf\u00f6rmigen Kernen and blandem Chromatin. Bei geringer Vergr\u00f6\u00dferung erscheinen die Zellen dicht gedr\u00e4ngt; bei genauerer Betrachtung sind sie nur dicht aneinander liegend. Die Koh\u00e4sion und Gleichf\u00f6rmigkeit solcher Fragmente, bei geringer Vergr\u00f6\u00dferung, sind die Schl\u00fcssel zur Diagnose. Eine Stromakomponente ist \u00fcblicherweise ebenfalls vorhanden und hilft bei der Diagnose<br \/>\n20x\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p>Ein wichtiges AIS-Look-Alike ist eine plattenepitheliale L\u00e4sion mit Beteiligung des endozervikalen Dr\u00fcsenlumens. Auf dem ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test werden diese Zellen h\u00e4ufiger korrekt als plattenepithelial identifiziert. Dies kann zu dem falschen Eindruck f\u00fchren, das Labor \u00fcbersehe F\u00e4lle atypischer Dr\u00fcsenzellen. Publikationen haben aber im Gegenteil gezeigt, dass bei Verwendung des ThinPrep-PapTests in der Praxis die Diagnose abnormer Dr\u00fcsenzellen sensitiver und in Korrelation mit der Biopsie spezifischer ist (s. Literatur). Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass beim Einsatz des ThinPrep\u00ae Pap Tests, plattenepitheliale L\u00e4sionen mit Beteiligung endozervikaler Dr\u00fcsen sich h\u00e4ufiger als plattenepithelial herausstellen und \u201eabnorme Dr\u00fcsenzellen\u201c in der Histologie h\u00e4ufiger mit einer dr\u00fcsigen L\u00e4sion assoziiert sind. <\/p>\n<p>Das erste und wichtigste Kriterium, zur Unterscheidung eines AIS von einer plattenepithelialen L\u00e4sion mit Beteiligung endozervikaler Dr\u00fcsen, ist die Architektur der Zellgruppe(n). Ein AIS hat eine echte glandul\u00e4re Struktur: Streifen, Rosetten, Pseudostratifikation etc. . Plattenepitheliale L\u00e4sionen liegen in flacheren Zelllagen vor, die aus Zellen mit mehr Zytoplasma, mehr Dissoziation der Zellverb\u00e4nde, mit Kernen ohne Polarit\u00e4t aber ohne Kerndr\u00e4ngeln bestehen. Daher fehlt eine Kernelongierung.. <\/p>\n<div class=\"highslide-gallery\">\n<strong>Erinnerung: Sie k\u00f6nnen auf jedes Bild klicken, um dieses vergr\u00f6\u00dfert zu betrachten.<\/strong><\/p>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0100.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0100.jpg\" alt=\"Image 21\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n        <strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nAIS<br \/>\nDiese gedr\u00e4ngte, stratifizierte Gruppe von Dr\u00fcsenzellen entstammt einem AIS. Beachten Sie bitte die basalen Kerne, die aus der unteren Epithelschicht herausragen.<br \/>\n60x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        \t<strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nAIS<br \/>\nDiese gedr\u00e4ngte, stratifizierte Gruppe von Dr\u00fcsenzellen entstammt einem AIS. Beachten Sie bitte die basalen Kerne, die aus der unteren Epithelschicht herausragen.<br \/>\n60x\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<div class=\"chartColumnCell\">\n<a href=\"\/gallery\/images_large\/slide0101.jpg\" class=\"highslide\" onclick=\"return hs.expand(this)\"><br \/>\n\t<img decoding=\"async\" src=\"\/gallery\/images\/slide0101.jpg\" alt=\"Image 22\" border=\"0\" title=\"Click to enlarge\"><\/a><\/p>\n<div class=\"highslide-caption\">\n        <strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nPlattenepithelkarzinom in Dr\u00fcsenlumina einwachsend. Ein flacher sheet aus malignen Plattenepithelien, in das endozervikale Dr\u00fcsenlumen einwachsend. Beachten Sie die zentral liegenden Kerne und das dichte, runde, plattenepitheliale Zytoplasma.<br \/>\n60x\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"chartColumnLongCell\">\n        <strong>Look-Alike<\/strong><br \/>\nPlattenepithelkarzinom in Dr\u00fcsenlumina einwachsend. Ein flacher sheet aus malignen Plattenepithelien, in das endozervikale Dr\u00fcsenlumen einwachsend. Beachten Sie die zentral liegenden Kerne und das dichte, runde, plattenepitheliale Zytoplasma.<br \/>\n60x<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"newRow\"><\/div>\n<p><a name=\"readings\"><\/a><strong>LITERATUR:<\/strong><\/p>\n<ol class=\"normal\">\n<li>Ashfaq R et al: ThinPrep Pap Test accuracy for glandular disease. Acta Cytol 1999;43: 81-85.   <\/li>\n<li>Bai H et al: ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> Pap Test promotes detection of glandular lesions of the endocervix. Diag Cytopathol 2000; 23 (1): 19-22.   <\/li>\n<li>Carpenter AB et al: ThinPrep Pap Test: Performance and biopsy follow-up in a university hospital. Cancer Cytopathol 1999; 87 (3): 105-112.  <\/li>\n<li>Hecht JL et al: Atypical glandular cells of undetermined significance in conventional cervical\/vaginal smears and thin-layer preparations. Cancer 2002; Feb 25;96(1):1-4.  <\/li>\n<li>Johnson JE and Rahemtulla A: Endocervical glandular neoplasia and its mimics in ThinPrep Pap Tests. A descriptive study. Acta Cytol 1999; 43(3): 369-75. <\/li>\n<li>Papillo J et al: Evaluation of the ThinPrep Pap Test in clinical practice: A seven-month case experience in northern Vermont. Acta Cytol 1999;42: 204-208.  <\/li>\n<li>Selvaggi SM: Cytologic features of high-grade squamous intraepithelial lesions involving endocervical glands on ThinPrep<sup>\u00ae<\/sup> cytology. Diag Cytopathol 2002: 26, (3): 181-185. <\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"#top\">Zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8221;back-to-top&#8221;]<strong><a href=\"#main\">Back to Top<\/a><\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243; offset=&#8221;vc_hidden-sm vc_hidden-xs&#8221;][vc_widget_sidebar sidebar_id=&#8221;consulting-right-sidebar&#8221;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row 0=&#8221;&#8221;][vc_column 0=&#8221;&#8221; offset=&#8221;vc_hidden-lg vc_hidden-md&#8221;][vc_raw_html 0=&#8221;&#8221;]PGNlbnRlcj48YSBjbGFzcz0ic2hpZnRuYXYtdG9nZ2xlIHNoaWZ0bmF2LXRvZ2dsZS1idXR0b24iIGRhdGEtc2hpZnRuYXYtdGFyZ2V0PSJzaGlmdG5hdi1tYWluIj48aSBjbGFzcz0iZmEgZmEtYmFycyI+PC9pPiBUYWJsZSBvZiBDb250ZW50cyA8L2E+PC9jZW50ZXI+[\/vc_raw_html][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;EPITHELZELLATYPIEN&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243;][vc_column_text] EPITHELZELLATYPIEN: DR\u00dcSENZELLEN Obwohl aus einer Laienperspektive heraus das Hauptziel des Pap-Tests die Entdeckung von Vorstufen des Zervixkarzinoms ist, sind sich Zytologen der M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen, welche glandul\u00e4re Zellen im Zervixabstrich darstellen, wohl bewusst. Dies ist in den letzten Jahren besonders klar geworden als die Limitationen<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"parent":1889,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-11050","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/11050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11050"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/11050\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dev.cytologystuff.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}